Antivirus für Rechner und Server. Zentral verwaltet, nicht sich selbst überlassen.
Ein Virenscanner auf jedem Arbeitsplatz nützt wenig, wenn niemand sieht, welches Gerät seit Wochen keine Aktualisierung mehr geholt hat. Wir richten den Schutz für Arbeitsplätze und Server ein, verwalten ihn an einer Stelle und kümmern uns um die Meldungen. Als Technik setzen wir auf Securepoint, einen Hersteller mit Entwicklung und Support in Deutschland.
Grundlagen
Was Antivirus im Unternehmen leisten muss
Für einen Betrieb mit 10 bis 100 Mitarbeitenden ist ein Virenscanner kein Produkt, das man einmal kauft und danach vergisst. Er ist ein Dienst, der laufend gepflegt und beobachtet werden muss. Drei Punkte entscheiden darüber, ob er im Ernstfall etwas nützt.
Alle Geräte im Blick
Es genügt nicht, dass der Schutz auf den meisten Rechnern läuft. Der eine vergessene Rechner im Lager, das Notebook aus der Elternzeit und der alte Server im Nebenraum sind genau die Geräte, über die etwas hereinkommt. Deshalb gehört eine zentrale Übersicht dazu, die zeigt, welches Gerät aktuell ist und welches nicht.
Arbeitsplätze und Server gemeinsam
Der Schutz endet nicht am Arbeitsplatz. Dateiserver und Anwendungsserver brauchen ihn ebenso, allerdings mit anderen Einstellungen, damit die Prüfung den Betrieb nicht ausbremst. Diese Abstimmung ist Handarbeit und gehört zur Einrichtung.
Meldungen, die jemand liest
Ein Fund ist erst dann erledigt, wenn er bewertet und bearbeitet wurde. Wir legen fest, wer Meldungen sieht, wie ein Verdachtsfall gemeldet wird und was in der Zwischenzeit mit dem betroffenen Gerät passiert.
Securepoint Antivirus Pro: was der Hersteller leistet, was wir leisten
Wir trennen beides sauber, weil es im Störungsfall darüber entscheidet, wen Sie anrufen. Securepoint ist ein bestätigter Partner von Basix und ordnet Antivirus Pro seiner Produktgruppe Endpoint Security zu.
Leistung von Securepoint
Entwicklung der Schutzsoftware für Arbeitsplätze und Server, laufende Aktualisierung der Erkennungsdaten und Betrieb der zentralen Verwaltungsoberfläche. Welche Betriebssysteme unterstützt werden und welche Funktionen enthalten sind, ergibt sich aus dem Produkt und der gewählten Lizenz.
Leistung von Basix
Bestandsaufnahme der vorhandenen Geräte, Ablösung des bisherigen Schutzprogramms, Verteilung, Einstellungen für Arbeitsplätze und Server, Einrichtung der zentralen Übersicht sowie die Bearbeitung von Meldungen im laufenden Betrieb.
Was Sie beitragen
Ein vollständiges Bild Ihrer Geräte, klare Meldewege im Haus und die Bereitschaft, ein auffälliges Gerät auch einmal aus dem Netz zu nehmen. Ohne diese Mitwirkung bleibt jede Software wirkungslos.
Wichtig: Diese Aufstellung beschreibt die Aufgabenteilung, nicht automatisch enthaltene Standardleistungen. Verfügbarkeit, Reaktionszeiten, Wartungsrhythmus und Bereitschaft gelten nicht pauschal. Maßgeblich ist der schriftlich vereinbarte Leistungsumfang.
So wechseln wir den Virenschutz
Ein Wechsel ist kein Klick. Zwei Schutzprogramme gleichzeitig auf einem Rechner stören sich gegenseitig, deshalb gehört die Ablösung sauber geplant.
- Geräte erfassen: Arbeitsplätze, Server, Sonderfälle und Geräte ohne Betreuung
- Bisheriges Schutzprogramm und dessen Lizenzlaufzeit prüfen
- Einstellungen für Arbeitsplätze und Server festlegen, Ausnahmen für Fachanwendungen klären
- In einer kleinen Gruppe testen, dann gruppenweise verteilen
- Zentrale Übersicht einrichten, Meldewege festlegen, Betreuung vereinbaren
Besonderes Augenmerk liegt auf Ausnahmen. Warenwirtschaft, Buchhaltung und Branchensoftware vertragen eine laufende Prüfung nicht immer gut. Diese Ausnahmen dokumentieren wir, statt sie stillschweigend zu setzen, damit später nachvollziehbar bleibt, was warum nicht geprüft wird.
Was ein Virenscanner nicht leisten kann
Kein Schutzprogramm erkennt jede Schadsoftware, und keines schützt vor einem Zugang, der freiwillig herausgegeben wurde. Antivirus ist eine Schicht von mehreren. Davor steht die UTM-Firewall am Netzübergang, daneben der Schutz für Geräte außerhalb des Hauses, und dahinter steht eine geprüfte Datensicherung für den Fall, dass doch etwas durchkommt. Wir sagen Ihnen, welche dieser Schichten bei Ihnen heute fehlt, und in welcher Reihenfolge sich das Nachrüsten lohnt.
Häufige Fragen zu Antivirus im Unternehmen
Reicht der Schutz, der in Windows schon eingebaut ist?
Für einen einzelnen Privatrechner oft ja. Im Betrieb fehlt meist etwas anderes: die zentrale Übersicht über alle Geräte, einheitliche Einstellungen und ein geregelter Weg für Meldungen. Genau darum geht es bei einer Unternehmenslösung, weniger um die Erkennung selbst.
Können wir unsere bisherige Lösung behalten?
Wir sehen uns zuerst an, was im Einsatz ist, ob es zentral verwaltet wird und ob die Lizenzen laufen. Ein Wechsel ist kein Selbstzweck. Wenn die vorhandene Lösung gepflegt wird und passt, sagen wir das auch.
Werden auch Server geschützt?
Ja, mit eigenen Einstellungen. Auf Servern muss die Prüfung anders eingerichtet werden als auf Arbeitsplätzen, sonst leidet die Leistung oder eine Fachanwendung läuft nicht mehr sauber.
Wer sieht, wenn ein Gerät nicht mehr aktuell ist?
Das gehört in die Vereinbarung. Ohne eine benannte Zuständigkeit fällt ein Gerät aus der Pflege, ohne dass es jemandem auffällt. Wir schlagen ein Betreuungsmodell vor und halten den Umfang schriftlich fest.
Datenblatt zum Nachlesen: Der Hersteller beschreibt Antivirus Pro in einem eigenen Prospekt. Securepoint Antivirus Pro als PDF ansehen. Das Dokument stammt vom Hersteller und gibt dessen Stand wieder. Welche Betriebssysteme, Funktionen und Lizenzen für Ihren Betrieb heute tatsächlich in Frage kommen, klären wir im Gespräch.
Wissen, welche Geräte wirklich geschützt sind
Wir sehen uns an, welcher Schutz heute auf welchen Geräten läuft, welche Rechner aus der Pflege gefallen sind und was ein Wechsel bedeuten würde. Ergebnis ist eine nachvollziehbare Einschätzung, keine Produktliste.