Schematische Darstellung einer Datensicherung: gestapelte Datenebenen, ein Rückhol-Kreislauf und ein geprüfter Ausgang

Backup und Wiederherstellung. Erst der geprüfte Rückweg zählt.

Eine Sicherung ist keine Sicherung, solange die Wiederherstellung nicht getestet wurde. Wir richten das Backup für Ihre Server, Arbeitsplätze und Anwendungen ein, prüfen den Rückweg und halten fest, was in welcher Zeit zurückkommt. Gesichert wird in deutschen Rechenzentren der Wortmann/Terra Cloud.

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Der Kern

Drei Fragen, die ein Backup beantworten muss

Fast jeder Betrieb hat irgendein Backup. Die Frage ist nicht, ob es läuft, sondern was es im Ernstfall wirklich hergibt. Diese drei Antworten sollten Sie kennen, bevor Sie sie brauchen.

Wie viel Arbeit geht verloren?

Wird einmal nachts gesichert, sind im schlimmsten Fall die Buchungen eines ganzen Arbeitstags weg. Wird häufiger gesichert, wird der Verlust kleiner und der Aufwand größer. Diese Abwägung ist eine kaufmännische Entscheidung und keine technische.

Wie lange steht der Betrieb?

Eine einzelne Datei ist schnell zurückgeholt. Ein kompletter Server ist etwas anderes, und ein ganzes Haus wieder etwas anderes. Was wie lange dauert, sollte vorher gemessen und nicht im Ernstfall geschätzt werden.

Kommt es überhaupt zurück?

Die unangenehmste Frage. Ein Sicherungslauf, der grün meldet, ist kein Beleg dafür, dass sich daraus etwas wiederherstellen lässt. Deshalb gehört ein regelmäßiger Rückholtest dazu, mit festgehaltenem Ergebnis.

Terra Cloud Backup: Sicherung in deutschen Rechenzentren

Für die von uns betreuten Umgebungen sichern wir in deutschen Rechenzentren der Wortmann/Terra Cloud. Der Vorteil liegt weniger in der Technik als in der Klarheit: Sie wissen, wo Ihre Sicherung liegt, wer sie betreibt und auf welcher vertraglichen Grundlage.

Was Wortmann/Terra Cloud liefert

Die Rechenzentrumsinfrastruktur in Deutschland mit Standorten, Netzanbindung und Speichersystemen, dazu die zugehörigen Nachweise und Zertifizierungen des Betreibers, die Sie bei Bedarf direkt einsehen können.

Was Basix verantwortet

Auswahl dessen, was gesichert wird, Einrichtung, Überwachung der Sicherungsläufe, Rückholtests und die Bearbeitung von Störungen. Sie führen eine Betriebsbeziehung, nicht mehrere.

Was das für Sie bedeutet

Sicherungsrhythmus, Aufbewahrungsdauer, Wiederherstellungsziele und der Umgang mit einem späteren Wechsel gehören schriftlich in das vereinbarte Betriebsmodell, statt als allgemeine Zusage im Raum zu stehen.

Wie diese Aufgabenteilung zwischen Betreiber und Betreuer im Detail aussieht, steht auf unserer Seite zur Wortmann/Terra Cloud. Wie sie mit dem übrigen Betrieb zusammenhängt, beschreibt Managed Hosting und Betrieb.

So bauen wir eine Datensicherung auf

Die Reihenfolge ist wichtig. Wer zuerst Speicherplatz kauft, sichert am Ende das Falsche zu selten.

  1. Festhalten, welche Daten und Systeme den Betrieb tragen und welche entbehrlich sind
  2. Je System klären, wie viel Datenverlust und wie viel Stillstand vertretbar sind
  3. Sicherungsrhythmus, Aufbewahrung und Aufbewahrungsort daraus ableiten
  4. Einrichten, Überwachung aufsetzen und den ersten vollständigen Rückholtest fahren
  5. Rückholtests wiederholen, Ergebnisse festhalten und den Umfang bei Änderungen nachziehen

Schritt zwei ist der, den die meisten überspringen. Ohne diese Festlegung lässt sich weder beurteilen, ob das vorhandene Backup ausreicht, noch begründen, was ein besseres kosten darf.

Warum die Sicherung getrennt liegen muss

Reihe von Laufwerkseinschüben eines Speichersystems mit grünen Statusanzeigen

Eine Sicherung, die im selben Netz und mit denselben Zugängen erreichbar ist wie die Daten, die sie sichert, teilt deren Schicksal. Wer sich Zugang zu Ihren Systemen verschafft, findet sie dort ebenso. Deshalb gehört eine Sicherung getrennt aufbewahrt, mit eigenen Zugängen und einer Aufbewahrung, die sich nicht einfach überschreiben lässt. Das ist der Unterschied zwischen einer Kopie und einem Rückweg. Vorgelagert schützen die Firewall am Netzübergang und der Schutz auf Rechnern und Servern. Das Backup ist die Schicht, die trägt, wenn die davor nicht gereicht haben.

Häufige Fragen zum Backup

Wie oft sollte gesichert werden?
Das ergibt sich aus der Frage, wie viel Arbeit Sie im Ernstfall nacharbeiten können. Für eine Buchhaltung sieht die Antwort anders aus als für ein Dateiarchiv. Wir legen das je System fest, statt einen Rhythmus über alles zu legen.

Wie lange werden Sicherungen aufbewahrt?
Die Aufbewahrungsdauer gehört in die Vereinbarung und richtet sich nach Ihren betrieblichen und rechtlichen Anforderungen. Welche Fristen für Ihre Unterlagen gelten, klären Sie mit Ihrer Steuer- oder Rechtsberatung. Wir setzen um, was daraus folgt, und dokumentieren es.

Ersetzt ein Backup die Archivierung?
Nein. Ein Backup dient dem Wiederanlauf nach einem Ausfall und wird nach einer festgelegten Frist überschrieben. Eine Archivierung bewahrt Unterlagen bewusst über lange Zeiträume auf. Das sind zwei verschiedene Aufgaben mit zwei verschiedenen Anforderungen.

Testen Sie die Wiederherstellung?
Ja, und zwar in dem Umfang, der vereinbart wurde. Wir halten fest, was getestet wurde, wie lange es gedauert hat und was dabei aufgefallen ist. Ohne diesen Nachweis ist eine Aussage über die Wiederherstellungsdauer eine Vermutung.

Kommen wir später wieder heraus?
Diese Frage gehört an den Anfang, nicht ans Ende. Wie Ihre Daten bei einem Wechsel herausgegeben werden und in welchem Format, halten wir im Betriebsmodell fest.

Wo Ihre Sicherung liegt: Wir sichern in deutschen Rechenzentren der Wortmann/Terra Cloud. Dort steht auch, wie sich die Aufgaben zwischen Betreiber und Betreuer verteilen und was das im Störungsfall bedeutet.

Wissen, was im Ernstfall zurückkommt

Wir sehen uns an, was heute gesichert wird, was dabei stillschweigend fehlt und wie lange eine Wiederherstellung tatsächlich dauern würde. Ergebnis ist eine nachvollziehbare Einschätzung mit den Punkten, die zuerst anzugehen sind.