Securepoint liefert die Technik, Basix betreibt sie
Securepoint entwickelt Sicherheitslösungen in Deutschland. Wir wählen aus, richten ein, betreiben und reagieren, wenn etwas auffällt. Auch hier trennen wir Herstellerleistung und unsere Leistung sauber.
UTM-Firewall: ein Gerät statt fünf Einzellösungen
Gebündelter Schutz am Übergang ins Internet, mit einer Oberfläche und einem Ansprechpartner.
Eine UTM-Firewall bündelt mehrere Schutzfunktionen in einem Gerät. Statt Paketfilter, Virenscanner, Webfilter, Spamfilter und VPN-Zugang einzeln zu beschaffen und getrennt zu pflegen, laufen sie auf einer Appliance mit einer Oberfläche und einem Wartungsvertrag. Für Betriebe ohne eigene IT-Abteilung ist das der praktische Unterschied zwischen „wird gepflegt“ und „läuft irgendwie mit“.
Wir setzen dafür die UTM-Firewalls von Securepoint ein, einem deutschen Hersteller und bestätigten Partner von Basix. Wir wählen das Modell nach Ihrer Größe und Anbindung aus, richten es ein, pflegen die Regeln im laufenden Betrieb und gehen Meldungen nach, statt sie nur zu sammeln.
Was der Hersteller leistet, was wir leisten
Produkte allein schützen nicht. Entscheidend ist, wie sie konfiguriert, gepflegt und ausgewertet werden.
Leistung von Securepoint
Firewall-Systeme für die Absicherung des Netzübergangs, E-Mail-Security gegen Schadsoftware und unerwünschte Nachrichten sowie Endpoint-Schutz für Arbeitsplätze und Server. Entwicklung und Support des Herstellers finden in Deutschland statt.
Leistung von Basix
Auswahl passend zu Größe und Risikolage Ihres Betriebs, Einrichtung mit einem durchdachten Regelwerk, laufender Betrieb mit Aktualisierungen und Monitoring sowie die Bearbeitung von Meldungen und Vorfällen.
Zusammenspiel mit dem Hosting
Sicherheit endet nicht am Standort. Wir stimmen Regelwerk, Zugänge und Protokollierung mit Ihrer gehosteten Umgebung ab, die in deutschen Rechenzentren der Wortmann/Terra Cloud läuft. So werden Regelwerke und Zugänge für Büro und Rechenzentrum aufeinander abgestimmt.
Die Bausteine im Einzelnen
Securepoint ordnet sein Angebot unter dem Dach Unified Security in vier Gruppen: Network Security, Endpoint Security, Cloudbased Security und Human Security. Wir setzen daraus das ein, was zu Größe und Risikolage Ihres Betriebs passt. Zu den vier meistgefragten Bausteinen gibt es eine eigene Seite.
UTM-Firewall
Aus der Gruppe Network Security. Der Abschnitt oben ordnet sie ein, die eigene Seite beschreibt Modellauswahl, Regelwerk, Ablauf der Einführung und die Grenzen.
Antivirus Pro
Aus der Gruppe Endpoint Security. Schutz für Arbeitsplätze und Server mit einer zentralen Übersicht, die zeigt, welches Gerät aus der Pflege gefallen ist.
Mobile Device Management
Ebenfalls Endpoint Security. Verwaltung und Absicherung von Smartphones, Tablets und Notebooks, sobald sie das Haus verlassen.
Backup aus der Terra Cloud
Die Datensicherung gehört zur Sicherheitsausstattung, kommt bei uns aber nicht von Securepoint. Wir sichern in deutschen Rechenzentren der Terra Cloud von Wortmann. Und wir prüfen die Wiederherstellung, nicht nur die Erfolgsmeldung.
Wie wir vorgehen
Vier Schritte, die aufeinander aufbauen.
- Bestandsaufnahme: vorhandene Systeme, Zugänge, Standorte und bekannte Schwachstellen erfassen.
- Auswahl: festlegen, welche Komponenten tatsächlich gebraucht werden und welche entfallen können.
- Einführung: Einrichtung, Regelwerk, Test und Übergang in den Regelbetrieb, in Etappen statt an einem Wochenende.
- Betrieb und Reaktion: Aktualisierungen, Auswertung der Meldungen, Nachschärfen der Regeln, Bearbeitung von Vorfällen.
Die Reihenfolge ist bewusst gewählt. Wer zuerst Geräte kauft und danach fragt, was sie schützen sollen, zahlt für Funktionen, die niemand einrichtet. Wir beginnen deshalb mit einer nüchternen Bestandsaufnahme und behalten am Ende nur das, was im Betrieb tatsächlich gepflegt wird.
E-Mail-Archivierung: das Unified Mail Archive läuft aus
Securepoint hat angekündigt, sein Unified Mail Archive zum 30. Juni 2027 einzustellen. Bis dahin läuft es mit vollem Funktionsumfang und Support weiter, danach gibt es keine Aktualisierungen mehr. Wer es heute einsetzt, braucht bis dahin einen Nachfolger.
Eine Archivierung wird nicht in einer Woche umgezogen. Neben der Technik steht die Frage, was mit dem vorhandenen Bestand geschieht und wie er nachweisbar übernommen wird. Der Hersteller nennt selbst einen Nachfolgeweg und ein Werkzeug für die Übernahme. Ob der für Ihr Haus der richtige ist, hängt von Ihrem Bestand und Ihren Anforderungen ab und nicht davon, wer die Empfehlung ausspricht.
Wenn Sie vor dieser Umstellung stehen, sehen wir uns mit Ihnen an, was heute tatsächlich archiviert wird, welche Fristen Sie einhalten müssen und welche Wege in Frage kommen. Daraus wird ein Plan mit Reihenfolge und Aufwand, bevor die Frist knapp wird.
Welche Aufbewahrungsfristen für Ihr Haus gelten und welche formalen Anforderungen Ihre Ablage erfüllen muss, klären Sie mit Ihrer Steuer- oder Rechtsberatung. Wir setzen um, was daraus folgt, und dokumentieren, was archiviert wird und was nicht. Eine rechtliche Bewertung Ihrer Archivierung nehmen wir nicht vor, und wir sagen Ihnen auch nicht zu, dass eine Software allein eine gesetzliche Anforderung erfüllt.
Sie setzen das Unified Mail Archive ein? Sprechen Sie uns an, solange die Umstellung in Ruhe planbar ist. Gespräch vereinbaren.
Awareness: Schulung als Teil der Sicherheit
Aufmerksamkeit entsteht durch Wiederholung, nicht durch einen einmaligen Vortrag. Genau darauf zielen Awareness-Programme: kurze Einheiten über das Jahr verteilt statt einer Pflichtveranstaltung, die nach zwei Wochen verblasst ist.
Securepoint bietet dafür unter dem Namen Awareness PLUS ein Trainingsprogramm an: eine Lernplattform mit kurzen Modulen, dazu Übungsnachrichten, die den Ernstfall nachstellen, und eine Auswertung, die zeigt, wo im Haus noch Bedarf besteht. Ergänzend dazu bieten wir eigene Schulungen über die Basix Akademie an.
Wichtig ist uns dabei die Haltung: Solche Übungen dürfen kein Mittel sein, um einzelne Mitarbeitende vorzuführen. Wer auf eine Übungsnachricht hereinfällt, hat ein Schulungsthema und kein Disziplinarproblem. Wie ausgewertet wird, wer die Ergebnisse sieht und was mit ihnen geschieht, gehört vorab geklärt, gemeinsam mit Ihrer Personalvertretung. Wir richten keine Auswertung ein, die niemand vereinbart hat.
Datenblatt zum Nachlesen: Securepoint Awareness PLUS als PDF ansehen. Das Dokument stammt vom Hersteller und gibt dessen Stand wieder. Welcher Umfang für Ihren Betrieb sinnvoll ist, klären wir im Gespräch.
Was Technik nicht leisten kann
Wir sagen offen, wo die Grenzen liegen.
Kein Sicherheitsprodukt verhindert jeden Angriff. Ein erheblicher Teil der Vorfälle beginnt mit einer unbedacht geöffneten Nachricht, einem schwachen Kennwort oder einem nicht gemeldeten Verdacht. Deshalb gehören organisatorische Regeln, ein geübter Wiederanlauf aus der Sicherung und die Sensibilisierung Ihrer Mitarbeiter zum selben Paket wie Firewall und Endpoint-Schutz. Wir bewerten regelmäßig gemeinsam, wo das Restrisiko liegt, statt es wegzureden.
Securepoint im Einsatz: was Sie von uns erwarten können
Wer nach Erfahrungen mit Securepoint sucht, sucht meist keine Produktbeschreibung, sondern jemanden, der die Geräte im Alltag betreut. Securepoint entwickelt und unterstützt in Deutschland, wir übernehmen Auswahl, Einrichtung und Betrieb.
Konkret heißt das: Wir nehmen den Bestand auf, schlagen ein Modell vor, richten es ein, pflegen die Regeln, sehen uns Meldungen an und melden uns, wenn eine Lizenz oder eine Gerätegeneration ausläuft. Sie haben feste Ansprechpartner statt einer Warteschlange. Was ein Gerät nicht leisten kann, sagen wir dazu: ein schwaches Kennwort und eine unbedacht geöffnete Nachricht bleiben Einfallstore, die keine Firewall schließt.
Sicherheitslage besprechen
Wir sehen uns an, was heute schützt, was fehlt und was sich mit vertretbarem Aufwand verbessern lässt. Ergebnis ist eine nachvollziehbare Einschätzung, keine Produktliste.